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Fehlalarm: Spieler gebannt, weil sie zu gut sind
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[Bild: CiNvLs2UUAEFFpg.jpg]

Das Anti-Cheat-Programm FairFight hat im Shooter Battlefield 1 bereits mehrere Spieler zu Unrecht gebannt. Der Grund: Das System hat sie aufgrund ihres enormen Könnens fälschlicherweise als Cheater deklariert.

Battlefield 1 nutzt genau wie alle anderen Battlefield-Teile seit Battlefield 3 das FairFight-System, um gegen Cheater vorzugehen. Das Programm errechnet anhand von Algorithmen, welche Aktionen der Spieler zu stark vom Durchschnitt abweichen, um noch normales Spielen zu sein. Anders formuliert: Wer sehr viel besser als der Durchschnitt ist, benutzt vielleicht Cheats.

Aus diesem Grund sucht das FairFight-System dann im Spiel nach eigentlich unmöglichen Ereignissen. Kommt beides zusammen, nutzen die Betroffenen ziemlich sicher Cheats, Aimbots, Hacks oder ähnliche Hilfsmittel und werden deswegen gebannt. Allerdings scheint es damit auch Probleme zu geben: Trotz der doppelten Absicherung wurden offenbar mehrfach Spieler gebannt, die keine Cheats benutzen, sondern einfach zu gut sind.


Battlefield 1-Fan kL-Spazmo blickt laut Kotaku auf mehr als 2.800 Spielstunden in Titeln zurück, die das FairFight-System nutzen. Jetzt wurde er anscheinend zum ersten Mal beim Battlefield 1-Spielen gebannt, das betreffende Video wurde mittlerweile aber wieder auf privat gestellt. Leider kein Einzelfall: »SpartanHoplite wurde ebenfalls permanent gebannt, weil er zu gut war. Auch »Minidoracat (Platz 4 in der Battlefield 1 Weltrangliste) wurde im Dezember zumindest für kurze Zeit gebannt, weil er angeblich gecheatet haben soll.

Oft gibt es keine Möglichkeit, gegen den Bann vorzugehen. Sollte das FairFight-System tatsächlich daneben liegen, wäre zumindest eine Funktion wünschenswert, mit der sich die eigene Unschuld beweisen lässt.

Quelle: Gamestar.de
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